METEOZYM Filmtabletten

METEOZYM Filmtabletten
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07109119
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Meteozym Filmtabletten

Anwendungsgebiete:
Bei Störungen der exokrinen Pankreasfunktion, die mit einer Maldigestion und vermehrter Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus und Flatulenz) einhergehen.

Nicht anwenden bei:
Meteozym darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Pankreatin, Schweinefleisch oder einen der sonstigen Bestandteile.
Meteozym sollte bei akuter Pankreatitis oder einem akuten Schub einer chronischen Pankreatitis während der floriden Erkrankungsphase nicht angewendet werden.
In der Abklingphase während des diätetischen Aufbaus ist jedoch gelegentlich die Gabe von Pankreatin bei Hinweisen auf eine noch oder weiterhin bestehende Pankreasinsuffizienz sinnvoll.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft und Stillzeit bedenkenlos eingenommen werden.

Nebenwirkungen:
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Selten kann Pankreatin zu Schleimhautreizungen im Magen-Darmtrakt und im Bereich des Anus führen.

Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen sind allergische Reaktionen vom Soforttyp (wie z.B. Hautausschlag, Niesen, Tränenfluss, Bronchospasmus) sowie allergische Reaktionen des Verdauungstraktes nach Einnahme von Pankreatin beschrieben worden.
• Bei Patienten mit Mukoviszidose ist in Einzelfällen nach Gabe hoher Dosen von Pankreatin die Bildung von Strikturen der Ileozoekalregion und des Colon ascendens beschrieben worden. Bei der Mehrzahl der betroffenen Patienten lag eine Fibrose und Striktur des aufsteigenden Colons vor. Seltener traten auch ähnliche Erscheinungen im terminalen Ileum und Caecum auf. Hierbei wurden wiederholt und langfristig hohe Dosierungen an Pankreatin mit einem Lipasegehalt von über 40000 E. bis 50000 E. pro kg Körpergewicht und Tag verabreicht.

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Bei Patienten mit Mukoviszidose kann vor allem unter der Einnahme hoher Dosen von Pankreatin eine erhöhte Harnsäureausscheidung im Urin kontrolliert werden, um die Bildung von Harnsäuresteinen zu vermeiden.

Hinweise:
• Bei Patienten mit einer Pankreasinsuffizienz anderer Genese sind bisher keine Darmstrikturen aufgetreten.
• Zu Simeticon sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Anwendung:
Die Behandlung mit Meteozym richtet sich auf das Ziel, ein normales Körpergewicht zu erreichen bzw. zu halten und die Stuhlgangshäufigkeit und -beschaffenheit zu normalisieren.

Die Dosierung richtet sich in jedem Fall nach dem Schweregrad der Pankreasinsuffizienz. Als allgemeine Richtdosis wird ein Lipaseanteil pro Mahlzeit von 20000-40000 Ph.-Eur.-Einheiten empfohlen. Soweit nicht anders verordnet, beträgt die Dosis daher 1-2 magensaftresistente Tabletten pro Mahlzeit (entsprechend 15000-30000 Ph.-Eur.-Einheiten pro Mahlzeit).

Die erforderliche Dosis kann auch erheblich darüber liegen. Eine Erhöhung der Dosis sollte nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen und an der Verbesserung der Symptome (z.B. Steatorrhoe, Bauchschmerzen) ausgerichtet sein. Eine tägliche Enzymdosis von 15000-20000 Ph.-Eur.-Einheiten Lipase pro kg Körpergewicht sollte nicht überschritten werden.
Aufgrund des Gehaltes an Simeticon sollte eine Dosis von 3mal 2 Tabletten nicht überschritten werden, bei einem höheren Bedarf an Pankreasenzymen stehen Präparate ohne Simeticon zur Verfügung.
Besonders bei Patienten mit Mukoviszidose sollte die Dosis unter Berücksichtigung von Menge und Zusammensetzung der Mahlzeiten die für eine adäquate Fettresorption notwendige Enzymdosis nicht überschreiten.

Art und Dauer der Anwendung:
• Die Tabletten sind unzerkaut zu den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.
• Dabei ist darauf zu achten, die Tabletten unzerkaut zu schlucken, da das Arzneimittel beim Zerkauen in seiner Wirksamkeit vermindert werden kann und die enthaltenen Enzyme bei Freisetzung in der Mundhöhle dort die Schleimhaut schädigen können.
• Es wird empfohlen, reichlich Flüssigkeit (Wasser, Saft oder lauwarmen Tee) nachzutrinken.
• Die Dauer der Anwendung ist nicht eingeschränkt, richtet sich nach dem Krankheitsverlauf und wird vom Arzt bestimmt.

Hinweis:
Intestinale Obstruktionen sind bekannte Komplikationen bei Patienten mit Mukoviszidose. Bei Vorliegen einer ileusähnlichen Symptomatik sollte daher auch die Möglichkeit von Darmstrikturen in Betracht gezogen werden.


Haltbarkeit:
• Vor Feuchtigkeit schützen
• Nicht über 25°C lagern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist