LIDOCAIN WELK 1 prozent Ampullen

LIDOCAIN WELK 1 prozent Ampullen
24,04 EUR
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Art.Nr.:
03463019
Packungsinhalt:
50X2 ml Ampullen
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Rezeptpflichtig
Produkt von:
COMBUSTIN Pharmazeutische Präparate GmbH
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Anwendungsgebiete:
• Lokalanästhesie • Therapeutische Lokalanästhesie.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel ist wegen des Gehaltes an Lidocain kontraindiziert bei: • akut dekompensierter Herzinsuffizienz • schweren Überleitungsstörungen (AV-Block II. und III. Grades) • Bradykardie • Überempfindlichkeit gegenüber Lokalanästhetika vom Amid-Typ. Vorsicht ist geboten bei: • erhöhter Krampfbereitschaft • intraventrikulären Erregungsleitungsstörungen und AV-Block I. Grades. Bei Patienten mit Lebererkrankungen, mit Niereninsuffizienz oder Myasthenia gravis sowie bei Injektion in ein infiziertes Gebiet ist Vorsicht geboten. Bei Anwendung zur Periduralanästhesie sind die allgemeinen Gegenanzeigen dieses Verfahrens zu beachten. Hierzu zählen neben den schweren Überleitungsstörungen und der akut dekompensierten Herzinsuffizienz der nicht korrigierte Volumenmangel und die wesentliche Störung der Gerinnung. Hinweis: Bei Kombination von Lokalanästhetika mit Vasokonstriktoren (z.B. Adrenalin) sind die speziellen Gegenanzeigen dieser Mittel zu beachten Schwangerschaft und Stillzeit: • Lidocain ist plazentagängig, die Konzentration an freiem Lidocain liegt infolge geringerer Plasmaproteinbindung des Lidocains beim 1,4fachen der mütterlichen Konzentration. Da grundsätzlich eine negative Beeinflussung der kardialen und zentralnervösen Funktion des Fetus möglich ist, sollte Lidocain in der Schwangerschaft nur bei strenger Indikationsstellung unter ärztlicher Überwachung und reduzierter Dosis angewendet werden. Insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft gilt eine strenge Indikationsstellung. Kontraindiziert ist die Periduralanästhesie in der Geburtshilfe, wenn massive Blutungen drohen oder vorhanden sind (z.B. nach tiefer Implantation der Plazenta oder nach vorzeitiger Plazentalösung). • Es ist nicht bekannt, ob Lidocain mit der Muttermilch ausgeschieden wird. Über die Anwendung von Lidocain während der Stillzeit liegen keine Daten vor.


Anwendung:
Die folgenden Dosierungsangaben gelten für Erwachsene mit normalem Körpergewicht (70 kg) bei einzeitiger Anwendung. Eine wiederholte Anwendung (einzeitig, intermittierend oder kontinuierlich) ist möglich. Generell werden bei wiederholter oder kontinuierlicher Anwendung niedriger konzentrierte Lösungen (z.B. 0,5%) angewendet. Bei Kindern und Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand müssen grundsätzlich kleinere Dosen angewendet werden, die maximale Dosierung orientiert sich am Körpergewicht. Bei der Periduralanästhesie ist altersabhängig zu dosieren, für den Lumbalbereich gelten folgende Richtwerte: • 5jährige: 0,5 ml/Segment • 10jährige: 0,9 ml/Segment • 15jährige: 1,3 ml/Segment • 20jährige: 1,5 ml/Segment • 40jährige: 1,3 ml/Segment • 60jährige: 1,0 ml/Segment • 80jährige: 0,7 ml/Segment. In der Schwangerschaft ist wegen der veränderten anatomischen Verhältnisse im Periduralraum eine Dosisreduktion um etwa ein Drittel zu berücksichtigen. Die gleiche Dosisreduktion wird empfohlen bei Patienten mit obliterativer Gefäßerkrankung, Arteriosklerose und diabetischer Neuropathie. Es ist grundsätzlich zu beachten, daß immer nur die kleinste Dosis gegeben werden soll, mit der eine ausreichende Anästhesie erzielt wird. Die Dosierung ist entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles individuell vorzunehmen. Empfohlene Maximaldosen: • 200 mg Lidocain (3 mg/kg KG) pro Tag, ohne Adrenalinzusatz. • 500 mg Lidocain (5 mg/kg KG) pro Tag, mit Adrenalinzusatz. Dosierungsbeispiele: • Hautquaddeln: 0,1 bis 2 ml. • Infiltrationsanästhesie kleinerer Bezirke (zum Beispiel i.m., s.c., intraartikulär, periartikulär, perineural, periostal, perivasal): 0,5 bis 2 ml. • Blockade dünner Nervenfasern: 0,5 bis 2 ml • Lokale Schmerztherapie, TriggerpunktInfiltration: 1-2 ml • Segmenttherapie, Störfeldanästhesie, lokale Therapie am erkrankten Organ, Lokalanästhesie an somatischen und vegetativen Leitungsbahnen: 0,5 bis 2 ml • i.v. Gabe: 0,5 bis 1 ml • Stellatum-Blockade: 5 ml • Branchialplexus-Blockade: 15-20 ml • Grenzstrang-Blockade: 5-10 ml • Paravertebrale Blockade: 5-10 ml • Periduralanästhesie, einzeitig: 10-20 ml. Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion ist die Dosis von Lidocain zu verringern. Art und Dauer der Anwendung: • Das Arzneimittel ist zur i.c., i.m., i.v., s.c., intraartikulären, paraganglionären, periartikulären, periduralen, perineuralen, periostalen, perivasalen Injektion bestimmt. • Subkutane Verabreichung von Lidocain führt bei Patienten mit Herzschrittmachern zur Verlängerung der Asystolie. • Die Injektionslösung ist zur einmaligen Anwendung bestimmt. • Die Anwendung muß unmittelbar nach Öffnung der Ampulle erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen. • Vor Injektion ist eine versehentliche intravasale Nadellage sicher auszuschließen. • Die Injektion soll langsam und fraktioniert vorgenommen werden. • Der Patient soll während und mehrere Minuten nach der Injektion in ständigem Kontakt mit dem Anwender stehen. • Auf prodromale, toxische Symptome von Seiten des ZNS und CVS ist zu achten. Zur Beachtung: 1. Intravenösen Zugang legen, wenn mehr als 25% der Maximaldosis gegeben werden (Empfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft). 2. Dosierung so niedrig wie möglich wählen. 3. Richtig dimensionierte Kanüle benutzen. 4. Injektion langsam und unter mehrmaliger Aspiration in 2 Ebenen (Drehung der Kanüle um 180°) vornehmen. 5. Nicht in infizierte Bereiche injizieren. 6. Blutdruck und Pulsfrequenz kontrollieren. 7. Gegebenenfalls Antikoagulantientherapie zeitig genug absetzen. 8. Prämedikation in Erwägung ziehen. 9. Kontraindikationen für die einzelnen Anästhesieformen beachten. Vor der Anwendung eines Lokalanästhetikums ist darauf zu achten, daß das Instrumentarium zur Wiederbelebung, wie z.B. zum Freihalten der Atemwege und zur Sauerstoffzufuhr und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort vergügbar sind.


Haltbarkeit:
Vor Licht geschützt und nicht über +25°C lagern


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist