ACIMETHIN Filmtabletten

ACIMETHIN Filmtabletten
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Art.Nr.:
03451252
Packungsinhalt:
50 St Filmtabletten
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Rezeptfrei
Produkt von:
ratiopharm GmbH
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Anwendungsgebiete:
In der Urologie: Als harnansäuernde Substanz: • mit bakteriostatischer Wirkung bei Harnwegsinfektionen, auch zur Rezidivprophylaxe • zur Optimierung der Wirkung von Antibiotika (Ampicillinen, Carbenicillinen), Sulfonamiden, Nitrofurantoin und Nalidixinsäure im sauren Urin (pH 5-6) • zur Verbesserung der Steinlöslichkeit und zur Vermeidung von Steinneubildungen, in erster Linie bei Infekt-/Phosphatsteinen. In der Toxikologie: • zur Behandlung der Paracetamol-Vergiftung.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Homocysteinurie • bei Harnsäure- und Zystinsteinleiden • bei Niereninsuffizienz • bei Oxalose • Methionin-Adenosyltransferase-Mangel • metabolischer (z.B. renal-tubulärer) Azidose • Säuglingen. Wegen der Gefahr der Synthese neurotoxischer Merkaptane im bakteriellen Stoffwechsel sollten Patienten mit Leberinsuffizienz oder hepatogener Enzephalopathie kein L-Methionin verabreicht werden. Zur Anwendung bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. L-Methionin sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Schwangerschaft und Stillzeit: Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von L-Methionin während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder die embryonale Entwicklung schließen. L-Methionin sollte Schwangeren und Stillenden nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung verordnet werden.


Wirkungen:
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Verschiebungen des Blut-pH-Wertes bei azidosegefährdeten Patienten in den sauren Bereich kann auftreten. • Es kann zu Erbrechen, Übelkeit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit kommen.


Anwendung:
• Harnansäuerung: • Im Allgemeinen genügen 3mal 500-1000 mg (3mal 1-2 Filmtabletten) täglich. • Um eine schnelle Harnansäuerung zu erreichen, ist es sinnvoll, die Therapie mit 3mal 1000 mg (3mal 2 Filmtabletten) täglich zu beginnen. • In besonderen Fällen kann bei nicht azidosegefährdeten Patienten die Dosierung noch weiter erhöht werden. • Paracetamol-Vergiftung: • Im Abstand von 4 Stunden müssen 2500 mg (5 Filmtabletten) bis zu einer Gesamtdosis von 10 g (20 Filmtabletten) verabreicht werden. • Die erste Gabe muss innerhalb von 10 Stunden nach Vergiftungsbeginn erfolgen. • Bei bewusstlosen Patienten können die Filmtabletten nach vorheriger Zerkleinerung auch durch eine Magensonde zugeführt werden. Art und Dauer der Anwendung: • Harnansäuerung: Die Filmtabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten eingenommen. • Gegen eine Anwendung von L-Methionin über einen längeren Zeitraum bestehen keine Bedenken.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
**gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist