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XYLONEST 0,5 prozent Fl

14,76 EUR
Grundpreis:  29,52 EUR/100ml
incl. 19 % UST
Packungsinhalt: 50 ml Injektionsflaschen
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig   Info!
Artikelnummer: 1138798
Produkt von: AstraZeneca GmbH
Verfügbarkeit: sofort sofort

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Anwendungsgebiete:
• Infiltrationsanästhesie • Sympathikusblockaden • Therapeutische und diagnostische Blockaden • Neuraltherapie.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • bekannter Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika vom Amidtyp oder einen der sonstigen Bestandteile • Patienten mit schweren Überleitungsstörungen • schwerer Anämie • dekompensierter Herzinsuffizienz • kardiogenem- und hypovolämischem Schock. • angeborener oder erworbener Methämoglobinämie Das Arzneimittel sollte bei Kindern, die jünger als 6 Monate sind, nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Methämoglobinämie besteht. Außerdem sind die allgemeinen und speziellen Gegenanzeigen für die verschiedenen Lokal- und Regionalanästhesieverfahren zu berücksichtigen. Mit Vorsicht zu behandeln sind Patienten: • mit partiellen oder vollständigem Herzblock • mit schwerer Anämie oder hochgradiger Herzkompensation • mit fortgeschrittenem Leber- oder Nierenschaden • in schlechtem Allgemeinzustand bzw. ältere Patienten Parazeviralblockade oder Pudendusanästhesie zur Geburtshilfe kann zur Methämoglobinämie beim Neugenorenen führen. Schwangerschaft und Stillzeit: • Obwohl tierexperimentelle Untersuchungen keine Hinweise auf eine keimschädigende Wirkung von Prilocain ergeben haben, sollte das Arzneimittel, insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft, nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden. Prilocain ist plazentagängig. Die Plazentagängigkeit ist unabhängig von der verwendeten Technik. Nach einer Pudendusanästhesie zur Geburtshilfe kann jedoch in seltenen Einzelfällen eine behandlungsbedürftige Methämoglobinämie des Neugeborenen auftreten. • Prilocain wird relativ schnell und nahezu vollständig in der Leber abgebaut, so dass nur mit einem geringen Übertritt in die Muttermilch zu rechnen ist. Eine Gefährdung des Neugeborenen oder des jungen Säuglings durch Gabe von Prilocain an die stillende Mutter ist daher kaum anzunehmen.


Wirkungen:
Bei der Anwendung eines Lokalanästhetikums sind gewisse Risiken nicht generell auszuschließen. Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • In seltenen Fällen kann bei empfindlichen Patienten eine allergische Reaktion bis hin zum anaphylaktischen Schock auf Prilocainhydrochlorid oder auf einen der der sonstigen Bestandteile auftreten. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Intoxikationserscheinungen von Lokalanästhetika sind sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in ihrer Behandlung unabhängig vom injizierten Präparat. • Trotz der erwiesenen hohen klinischen Toleranz von Prilocain sind nach Überschreiten eines kritischen Blutspiegels toxische Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Diese Nebenwirkungen führen hauptsächlich zu zentralnervösen und kardiovaskulären Symptomen. • Die sicherste Prophylaxe besteht in der genauen Einhaltung der empfohlenen Dosierung, deren Wirkung unbedingt ärztlich überwacht werden muss (visueller und verbaler Patientenkontakt), sowie in sorgfältigem Aspirieren vor Injektion der Lösung. • Leichte Nebenwirkungen (Schwindelgefühl, Benommenheit) beruhen auf mäßiger Überdosierung. Sie verschwinden in der Regel schnell bei Reduzierung der Dosis oder Abbruch der Prilocain-Zufuhr. • Schwere Nebenwirkungen sind auf starke Überdosierung und/oder versehentliche intravasale Fehlleitung des Lokalanästhetikums in ein Gefäß zurückzuführen. Sie zeigen sich in zentralnervösen Symptomen (Unruhe, Sprachstörung, Desorientiertheit, Schwindel, Muskelzuckungen, Krämpfe, Erbrechen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Mydriasis) und in kardiovaskulären Symptomen (Blutdruckund Pulsanstieg, Rhythmusstörungen, Blutdruckabfall, Asystolie) infolge Reizung und/oder Depression der Hirnrinde und Medulla. • Außerdem können durch Hemmung bzw. Blockade des kardialen Reizleitungssystems Bradykardie und Myokarddepression auftreten. • Als mögliche Ursache für Nebenwirkungen müssen auch eventuelle Störungen im Abbau (Leber) oder in der Ausscheidung (Niere) von Prilocain in Betracht gezogen werden. • Es kann zum Anstieg des Methämoglobinwertes kommen. Besonders bei wiederholter Gabe kann dies zur Blauverfärbung der Haut führen, die aber nur bei Säuglingen unter 6 Monaten und Patienten mit schwerster Anämie und hochgradiger Herzdekompensation klinisch bedeutend sind. • Bei Neugeborenen und Säuglingen besteht ein erhöhtes Risiko der Entwicklung einer Methämoglobinämie. Daher wird die Anwendung von Prilocain zur Parazervialblockade oder Pudendusanästhesie in der Geburtshilfe und bei Kindern unter 6 Monaten nicht empfohlen. Hinweis: Die technikabhängigen Nebenwirkungen der verschiedenen Lokal- und Regionalanästhesieverfahren sollten den entsprechenden Standardwerken entnommen werden. Beispiele dafür sind: kardiovaskuläre Depressionen nach zentralen Nervenblockaden, reversible Erblindung und kardiovaskulärer Kollaps nach Injektion hinter den Augapfel, irreversible Augenmuskelschädigung nach Injektion hinter und um den Augapfel u.a..


Anwendung:
Allgemeine Hinweise: • Lokalanästhetika müssen für jeden Patienten individuell dosiert werden. • Dabei darf niemals der Grundsatz vergessen werden, dass immer nur die kleinste Dosis gegeben werden darf, mit der eine ausreichende Anästhesie erreicht wird. Die von uns empfohlenen Dosen gelten für Erwachsene mit normalem Körpergewicht (70 kg). • Der die Anästhesie durchführende Arzt legt die Dosiserung entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles fest. Ältere Patienten und Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand erhalten geringere Dosen. • Im Allgemeinen sind für die Blockade großer Nerven höhere Konzentrationen von Prilocainhydrochlorid notwendig. Das injizierte Volumen ist für die Größe des anästhesierten Areals ausschlaggebend. • Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärtzeschaft empfiehlt, einen zuvelässigen venösen Zugang sicherzustellen, wenn mehr als 25% der Maximaldosis angewendet werden. 1. Erwachsene: • Infiltrationsanästhesie: bis zu 80 ml • Tonsillektomie, pro Tonsille: 10-15 ml • Stellatumblockade: 15-20 ml • Grenzstrangblockade: 25-30 ml Die empfohlene Maximaldosis von 600 mg (120 ml der 0,5%igen Lösung) bzw. 8,5 mg/kg KG sollte nicht überschritten werden. 2. Kinder: • Die Dosis sollte bei Kindern über 6 Monate 5 mg/kg KG nicht überschreiten. • Die Anwendung von Prilocain bei Kindern unter 6 Monaten sowie zur Parazervialblockade und zur Pudendusanästhesie in der Geburtshilfe wird nicht empfohlen. Es besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Methämoglobinämie bei Kindern und Neugeborenen. Art und Dauer der Anwendung: • Grundsätzlich sollte beachtet werden: 1. Dosierung so niedrig wie möglich wählen 2. Richtige Kanüle benutzen 3. Injektion langsam unter mehrmaliger Aspiration in zwei Ebenen (Drehung der Kanüle um 180°) vornehmen 4. Nicht in infizierte Bezirke injizieren 5. Bei größeren Eingriffen Blutdruck kontrollieren 6. Prämedikation nicht vergessen (In der Prämedikation sollte die prophylaktische Gabe von Atropin und - besonders, wenn größere Mengen des Lokalanästhetikums injiziert werden müssen - einem kurzwirkenden Barbiturat enthalten sein.) 7. Gegebenenfalls Antikoagulantientherapie zeitig genug absetzen 8. Allgemeine und spezielle Kontraindikationen für die verschiedenen Lokal- und Regionalanästhesieverfahren beachten • Niemals Kanüle in angebrochenen Lösungen belassen • Konservierungsmittelhaltige Lösungen dürfen nicht den Liquorraum injiziert werden. • Für einer länger dauernde Wirkung kann ein Verweilkatheter gelegt werden. • Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt. Hinweis: Vor der Applikation eines Lokalanästhetikums ist darauf zu achten, dass das Instrumentarium zur Wiederbelebung wie z.B. zum Freihalten der Atemwege sowie zur Sauerstoffzufuhr und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort verfügbar sind.


Haltbarkeit:
Der Inhalt der Mehrfachentnahmeflasche sollte nur innerhalb von 3 Tagen nach der ersten Entnahme verwendet werden.


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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