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XYLOCAIN 2 prozent Flaschen

15,59 EUR
Grundpreis:  31,18 EUR/100ml
incl. 19 % UST
Packungsinhalt: 50 ml Injektionsflaschen
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig   Info!
Artikelnummer: 1138002
Produkt von: AstraZeneca GmbH
Verfügbarkeit: sofort sofort

Artikeldatenblatt drucken von XYLOCAIN 2 prozent Flaschen 



Anwendungsgebiete:
Lokale und regionale Nervenblockade.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels • bei schweren Störungen des Herz-Reizleitungssystems • bei akut dekompensierter Herzinsuffizienz • bei kardiogenemund hypovolämischem Schock. Zusätzlich sind die allgemeinen und speziellen Gegenanzeigen für die verschiedenen Lokal- und Regionalanästhesieverfahren zu beachten, wie z.B. für die Spinal- und Periduralanästhesie: • nicht korrigierter Volumenmangel • erhebliche Gerinnungsstörungen • erhöhter Hirndruck. Das Arzneimittel darf nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei: • Nieren- oder Lebererkrankung • Myasthenia gravis • Injektion in ein entzündetes (infiziertes) Gebiet. Schwangerschaft und Stillzeit: • Die Anwendung von Lidocain in der Frühschwangerschaft sollte nur erfolgen, sofern die Indikation absolut notwendig ist, da kontrollierte Studien nicht vorhanden sind. Bislang gibt es keine Hinweise auf kongenitale Anomalien nach Lidocain-Exposition in der Schwangerschaft. Lidocain ist in Konzentrationen >1% in der Geburtshilfe nicht anzuwenden. Kontraindiziert ist die Periduralanästhesie mit Lidocain in der Geburtshilfe bei drohenden oder vorhandenen Blutungen oder tiefer Implantation der Plazenta. Lidocain kann bei Neugeborenen mit hohen Plasmaspiegeln zur Depression des ZNS und damit zu erniedrigten Apgar Scores führen. Bei Verwendund von Lidocain zur Parazervikalblockade kann es zu fetaler Bradykardie oder Tachykardie kommen. Eine akzidentelle Injektion in die fetale Subkutis während einer Parazervikalblockade oder eines Perinealblocks kann zur Apnoe, Hypotonie und nachfolgenden Krämpfen beim Neugeborenen führen und lebensbedrohlich sein. Tierexperimentelle Untersuchungen zu Lidocainhydrochlorid an der Ratte gaben keine Hinweise auf teratogene Wirkungen der Substanz. Bei der Ratte wruden nach pränataler Lidocain-Exposition Verhaltensänderungen beschrieben. • Lidocain geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine Gefährdung des Säuglings nach einer Lokalanästhesie der Mutter erscheint unwahrscheinlich. Plötzliche arterielle Hypotension als Komplikation bei Periduralanästhesie mit dem Arzneimittel kann bei entsprechender Prädisposition auftreten.


Anwendung:
Grundsätzlich gilt, dass nur die kleinste Dosis verabreicht werden darf, mit der die gewünschte ausreichende Anästhesie erreicht wird. Die Dosierung ist entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles individuell vorzunehmen. Bei Applikation in Gewebe, aus denen eine schnelle Resorption von Substanzen erfolgt, sollte eine Einzeldosierung von 300 mg Lidocain ohne Vasokonstriktorzusatz oder 500 mg Lidocain mit Vasokonstriktorzusatz nicht überschritten werden. Bei Kindern und älteren Patienten muss eine Dosisanpassung vorgenommen werden. Für Kinder sind Dosierungen individuell unter Berücksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen. Für die Anwendung zur Anästhesie bei Kindern sollten niedrigkonzentrierte Lidocainhydrochlorid-Lösungen gewählt werden. Für die einzelnen Anwendungsarten gelten als Einzeldosen für Jugendliche über 15 Jahren und Erwachsene folgende Empfehlungen von verschieden konzentrierten lidocainhaltigen Injektionslösungen: • Infiltration: bis zu 300 mg (0,5-2%) • periphere Nervenblockade: bis zu 300 mg (1-2%) • Stellatum-Blockade: bis zu 100 mg (1%) • Grenzstrang-Blockade: bis zu 300 mg (1%) • Paravertebralanästhesie: bis zu 300 mg (1%) • Epiduralanästhesie: bis zu 300 mg (0,5-2%) • Feldblock: bis zu 500 mg (0,5-2%) • intravenöse Regionalanästhesie: bis zu 300 mg (0,5%) • Lidocain kann mit einem vasokonstriktorischen Zusatz, wie z.B. Epinephrin, zur Wirkungsverlängerung kombiniert werden; bewährt hat sich ein Epinephrinzusatz von 1: 100 000 bis 1: 200 000. • Besonders im Bereich der Zahnheilkunde kann die Verwendung eines vasokonstrikorhaltigen Lokalanästhetikums bei Einsatz von kurz- bis mittellangwirkenden Substanzen unverzichtbar sein. Lidocain mit Epinephrinzusatz sollte nur für Anästhesien im Gesichtsbereich (Zahn, Mund, Kiefer) eingesetzt werden. Bei älteren Patienten und Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand bzw. veränderter Plasmaeiweißbindung (z.B. Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz, Karzinomerkrankungen, Schwangerschaft) müssen grundsätzlich kleinere Dosen angewendet werden. • Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wird eine verkürzte Wirkzeit der Lokalanästhetika beobachtet. Dies wird auf einen beschleunigten Transport des Lokalanästhetikums in die Blutbahn, auf Azidose und ein gesteigertes Herz-Zeit-Volumen zurückgeführt. Bei Lebererkrankungen ist die Toleranz gegen Säureamid-Lokalanästhetika herabgesetzt. Hierfür wird ein verminderter hepatischer Metabolismus verantwortlich gemacht, sowie eine verringerte Proteinsynthese mit einer daraus resultierenden niedrigeren Plasmaproteinbindung von Lokalanästhetika. In diesen Fällen wird ebenfalls eine erniedrigte Dosis empfohlen. • Bei Patienten mit einem cerebralen Anfallsleiden muss verstärkt auf die Manifestation zentralnervöser Symptome geachtet werden. Auch bei nicht hohen Lidocaindosen muss mit einer gesteigerten Krampfbereitschaft gerechnet werden. Beim Melkersson-Rosenthal-Syndrom können allergische und toxische Reaktionen des Nervensystems auf Lokalanästhetika vermehrt auftreten. - Bei Patienten mit Zeichen einer Herzinsuffizienz oder klinisch relevanten Störungen der kardialen Erregungsbildung und -ausbreitung ist die Dosis zu reduzieren und eine stete Kontrolle der Funktionsparameter erforderlich, auch nach Wirkungsende des Lokalanästhetikums. Nichtdestoweniger kann die lokale oder regionale Nervenblockade das anästhesiologische Verfahren der Wahl sein. In der geburtshilflichen Periduralanästhesie ist wegen der veränderten anatomischen Verhältnisse eine Dosisreduktion um etwa ein Drittel erforderlich. Hinweis: Die sicherste Prophylaxe von unerwünschten Wirkungen, die bei Überschreiten eines Plasmaspiegels von 5-10 Myg/ml auftreten können, besteht in der genauen Einhaltung der empfohlenen Lidocain-Dosierung, deren Wirkung unbedingt ärztlich überwacht werden muss (visueller und verbaler Patientenkontakt), sowie in sorgfältigem Aspirieren vor Injektion der Lösung. Art und Dauer der Anwendung: • Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit von dem jeweiligen Anästhesieverfahren intracutan, subcutan, intravenös oder peridural injiziert, in einem umschriebenen Bezirk in das Gewebe eingespritzt (Infiltration) oder in Abhängigkeit von den anatomischen Verhältnissen nach gezielter Punktion lokal appliziert. • Das Arzneimittel sollte nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen zur erfolgreichen Durchführung der jeweiligen Anästhesieverfahren angewendet werden. • Grundsätzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung niedrig konzentrierte Lidocain-Lösungen appliziert werden. • Vor der Durchführung einer Lokalanästhesie ist grundsätzlich auf gute Auffüllung des Kreislaufes zu achten. Bestehende Hypovolämien müssen behoben werden. • Zur Minderung eines Allergisierungsrisikos sollte das Lokalanästhetikum möglichst ohne den Zusatz von Konservierungsmitteln zur Anwendung kommen. • Eine intravenöse Injektion oder Infusion darf nur unter sorgfältiger Kreislaufüberwachung erfolgen. Alle Maßnahmen zur Beatmung, antikonvulsiven Therapie und Reanimation müssen vorhanden sein. • Bei Lösen der Blutsperre im Rahmen der intravenösen Regionalanästhesie ist das Risiko von Nebenwirkungen erhöht. Daher sollte das Lokalanästhetikum fraktioniert abgelassen werden. • Bei Anwendung im Hals-Kopf-Bereich besteht ein höherer Gefährdungsgrad, weil das Risiko für zentralnervöse Intoxikationssymptome erhöht ist. • Vor der Injektion eines Lokalanästhetikums ist darauf zu achten, dass das Instrumentarium zur Wiederbelebung, wie z.B. zum Freihalten der Atemwege, zur Sauerstoffzufuhr, und die Notfallmedikation zur Therapie toxischer Reaktionen sofort verfügbar sind. • Entsprechende Kenntnisse zur erfolgreichen Durchführung der Regionalanästhesietechniken werden als bekannt vorausgesetzt. • Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden: -- bei Risikopatienten und bei Verwendung höherer Dosierungen (> 25% der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intravenösen Zugang für Infusion anlegen (Volumensubstitution) -- Dosierung so niedrig wie möglich wählen -- Richtige Kanüle benutzen -- in der Regel keinen Vasokonstriktorzusatz verwenden -- korrekte Lagerung des Patienten beachten -- vor der Injektion sorgfältig in zwei Ebenen (Drehung der Kanüle um 180°) aspirieren - nicht in infizierte Bereiche injizieren -- Injektion langsam vornehmen -- Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren -- Prämedikation vor größeren Regionalanästhesien nicht vergessen (In der Prämedikation sollte besonders wenn größere Mengen des Lokalanästhetikums injiziert werden müssen ein kurzwirksames Sedativum, z.B. Diazepam, enthalten sein). Die Bereitstellung von Atropin ist bei allen Lokalanästhesien erforderlich. -- Gegebenenfalls Antikoagulantientherapie zeitig genug absetzen -- allgemeine und spezielle Kontraindikationen für die verschiedenen Lokal- und Regionalanästhesieverfahren und Wechselwirkungen mit anderen Mitteln beachten.


Haltbarkeit:
• Der Inhalt der Mehrfachentnahmeflaschen zu 50 ml sollte nur innerhalb von 3 Tagen nach der ersten Entnahme verwendet werden. • Niemals Kanüle in angebrochenen Lösungen belassen


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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