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FOLICOMBIN überzogene Tabletten

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FOLICOMBIN überzogene Tabletten
FOLICOMBIN überzogene Tabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 100 St Überzogene Tabletten
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Artikelnummer: 6150812
Produkt von: MIBE GmbH Arzneimittel
Verfügbarkeit: sofort sofort

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Beipackzettel von FOLICOMBIN überzogene Tabletten



Anwendungsgebiete:
Zur Behandlung eines kombinierten Eisen- und Folsäure-Mangels, insbesondere während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Mangel- und Fehlernährung. Hinweis: Bei Anämie aufgrund einer schweren Nierenerkrankung sollte das Arzneimittel zusammen mit Erythropoetin verabreicht werden.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Hämochromatosen • chronische Hämolysen • Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien • bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Darmgeschwüren. Bei Megaloblasten-Anämie infolge eines isolierten Vitamin-B12-Mangels (z.B. infolge Intrinsic-Faktor-Mangels) ist das Arzneimittel nicht indiziert. Bei Megaloblasten-Anämie unklarer Genese muß vor Therapiebeginn ein eventuell bestehender Vitamin-B12-Mangel ausgeschlossen werden. Kinder unter 6 Jahren sollten das Arzneimittel nicht einnehmen. Besonders bei älteren Menschen mit zunächst nicht erklärbaren Blut- bzw. Eisenverlusten muß besonders sorgfältig nach der Ursache der Anämie bzw. der Blutungsquelle gesucht werden.


Wirkungen:
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • In seltenen Fällen können bei hohen Dosen zentralnervöse Störungen auftreten. • In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hauterscheinungen) auftreten. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Gastrointestinale Beschwerden wie Diarrhöen, Obstipation, Sodbrennen oder Vomitus können auftreten. Eine im Verlauf der Behandlung auftretende dunkle Verfärbung des Stuhls ist unbedenklich.


Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsempfehlungen: • Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren nehmen täglich 2 Dragees (entsprechend 80 mg zweiwertiges Eisen und 1 mg Folsäure) ein. • Bei ausgeprägtem Eisenmangel kann in der Anfangsphase bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren oder 50 kg Körpergewicht (KG) eine höhere Tagesdosis (4-6 Dragees entsprechend 160-240 mg zweiwertiges Eisen und 2-3 mg Folsäure pro Tag) erforderlich sein, die dann über den Tag verteilt eingenommen werden. Hinweis: Bei Anwendung hoher Dosierungen kann die Krampfbereitschaft unter antikonvulsiver Therapie zunehmen. Art und Dauer der Anwendung: • Die Dragees sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. • Die Aufnahme von Eisen aus dem Darmtrakt wird durch pflanzliche Nahrung (Phytine, Oxalate oder Phosphate) und Getränke wie Kaffee, Tee oder Milch sehr stark gehemmt. Das Arzneimittel sollte deshalb grundsätzlich nüchtern oder in ausreichendem Abstand zu den Mahlzeiten eingenommen werden. • Das Arzneimittel ist auch für die Deckung des erhöhten Eisen- bzw. Folsäurebedarfes in der Schwangerschaft und Stillzeit vorgesehen. Sollte es hierbei zum Auftreten von gastrointestinalen Befindlichkeitsstörungen durch die Nüchterneinnahme kommen, so kann das Arzneimittel auch mit oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. • Nach Normalisierung der Hämoglobinwerte (in der Regel innerhalb der ersten 10 Wochen je nach Ausprägung des Schweregrades der Anämie) sollte die Therapie unter Überwachung des Serumferritinwertes so lange fortgeführt werden, bis die Körpereisendepots wieder aufgefüllt sind; dies kann 3-6 Monate dauern. Hinweise: • Bei gleichzeitiger Verabreichung von Tetracyclinen wird sowohl die Resorption von Eisen als auch die Resorption der Tetracycline vermindert. • Die gleichzeitige Gabe von Colestryramin und Antazida (Calcium-, Magnesium-, Aluminiumsalze) hemmt die Eisenresorption. • Penicillamin und orale Goldverbindungen werden bei simultaner Verabreichung mit Eisen schlechter resorbiert.


Hinweise:
Hinweise für den Patienten: • Bei der Einnahme von Eisenpräparaten kommt es während der Behandlung meist zu einer unbedenklichen Schwarzfärbung des Stuhles. • Eisenpräparate können Ursache einer Obstipation sein.


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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