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DELGESIC 100 Pulver

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DELGESIC 100 Pulver
Packungsinhalt: 100 St Pulver
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Artikelnummer: 3850756
Produkt von: LINDEN Arzneimittel-Vertrieb-GmbH
Verfügbarkeit: sofort sofort

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Anwendungsgebiete:
• Schmerzen, z.B. Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen, • Fieber, • Erkältungskrankheiten, • Rheumatische Erkrankungen, • Gelenkrheuma, • akute Schübe arthrotischer Erkrankungen, • Weichteilrheumatismus. Hinweis: Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.


Nicht Anwenden bei:
Acetylsalicylsäure ist kontraindiziert bei: • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren • hämorrhagischer Diathese • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere Salicylate. Acetylsalicylsäure soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen andere Antiphlogistika und nichtsteroidale Antirheumatika oder andere allergene Stoffe • Asthma bronchiale • gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie) • chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden • bei vorgeschädigter Niere • schweren Leberfunktionsstörungen • Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel. Vorsicht bei Patienten mit erhöhten Harnsäurewerten. Da ASS in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindern kann, kann unter Umständen bei entsprechend prädisponierten Patienten dadurch ein Gichtanfall ausgelöst werden. ASS soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Hilfe bedarf. Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellung (sog. Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von ASS-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (sogenannte Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Diese Personengruppe sollte ASS nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Das gleiche gilt für Patienten, die auf andere Stoffe allergisch reagieren, z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Urtikaria. Schwangerschaft und Stillzeit: • Wird während der Einnahme von ASS eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Salicylate haben in Untersuchungen an mehreren Tierspezies teratogene Wirkungen gezeigt: Implantationsstörungen, embryo- und fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit bei den Nachkommen nach pränataler Exposition sind beschrieben worden. Eindeutige epidemiologische Befunde für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko liegen für den Menschen nicht vor. Die Einnahme von Salicylaten im 1. Trimenon der Schwangerschaft ist in verschiedenen epidemiologischen Studien mit einem erhöhten Fehlbildungsrisiko (Gaumenspalten, Herzmißbildungen) in Zusammenhang gebracht worden. Dieses Risiko scheint jedoch bei normalen therapeutischen Dosen gering zu sein. Da der Einfluß einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollten Salicylate im 1. und 2. Schwangerschaftsdrittel (insbesondere höhere Dosen über längere Zeit) nicht bzw. (bei niedrigen Dosen oder gelegentlicher Einnahme) nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im letzten Trimenon der Schwangerschaft kann die Einnahme von Dosen über 150 mg Acetylsalicylsäure pro Tag zu einer Verlängerung der Gestationsdauer und zur Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von Acetylsalicylsäure kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu intrakranialen Blutungen kommen. Ein vorzeitiger Verschluß des Ductus arteriosus beim Feten ist möglich. Daher darf ASS in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft in Tagesdosen von mehr als 150 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind bei der Geburt nicht angewendet werden. • Der Wirkstoff ASS und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da bei gelegentlicher Einnahme oder bei Einnahme niedriger Dosen nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von 50-150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei regelmäßiger Einnahme höherer Dosen (über 150 mg Tagesdosis) sind Risiken wegen mangelnder Entgiftung durch das Neugeborene (z.B. Kernikterus) nicht auszuschließen, so daß bei zwingender Indikation ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden sollte.


Anwendung:
1 Beutel entspricht 100 mg Acetylsäure (ASS). Kinder erhalten 25-50 mg/kg Körpergewicht pro Tag (ausgedrückt in Acetylsalicylsäure). • Kinder 1/2-1 Jahr (5-7,5 kg KG): 100 mg ASS (1 Beutel) als Einzeldosis bis 3mal 100 mg ASS (3mal 1 Beutel) pro Tag. • Kinder 1-2 Jahre (7,5-12 kg KG): 100-200 mg ASS (1-2 Beutel) als Einzeldosis bis 3mal 100-200 mg ASS (3mal 1-2 Beutel) pro Tag. • Kinder ab 2 Jahre (ab 12 kg KG): 200 mg ASS (2 Beutel) als Einzeldosis bis 3mal 200 mg ASS (3mal 2 Beutel) pro Tag. Art und Dauer der Anwendung: • Der Inhalt des Beutels wird in etwas Wasser, Fruchtsaft, Milch oder Tee aufgelöst und getrunken. • ASS soll nicht auf nüchteren Magen eingenommen werden. • Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in hohen Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.



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