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PARACETAMOL ratiopharm 500 mg Brausetabletten

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PARACETAMOL ratiopharm 500 mg Brausetabletten
PARACETAMOL ratiopharm 500 mg Brausetabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 20 St Brausetabletten
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Artikelnummer: 8704083
Produkt von: ratiopharm GmbH
Verfügbarkeit: sofort sofort

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Beipackzettel von PARACETAMOL ratiopharm 500 mg Brausetabletten



Anwendungsgebiete:
• Leichte bis mäßig starke Schmerzen • Fieber.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels • Kindern unter 6 Jahren. Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei: • Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen) • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit) • Nierenfunktionsstörungen • Neugeborenen. Schwangerschaft und Stillzeit: • Paracetamol ist plazentagängig. Aus Untersuchungen an zahlreichen (923) Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben. Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden. Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist. • Paracetamol geht in die Muttermilch über (entsprechend den Plasmakonzentrationen der Mutter). Bei einer einmaligen Dosis von 650 mg ist der Milch eine Durchschnittskonzentration von 11 Myg/ml gemessen worden. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung in der Regel nicht erforderlich sein.


Anwendung:
Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht dosiert, im Allgemeinen mit 10-15 mg Paracetamol/kg KG als Einzeldosis, bis 50 mg/kg KG als Maximaldosis/d (24 Stunden). Die Gabe kann in Abständen von 6-8 Stunden wiederholt werden, d.h. 3-4 Einzeldosen/d. 1. Kinder von 6-9 Jahren, 22-30 kg KG: • Bei Bedarf bis zu 2-3mal täglich 1/2-1 Brausetablette, entsprechend 250-500 mg als Einzeldosis, 1500 mg als maximale Tagesdosis. 2. Kinder von 9-12 Jahren, 30-40 kg KG: • Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1 Brausetablette, entspr. 500 mg als Einzeldosis, 2000 mg als Tagesdosis. 3. Erwachsene und Jugendlich ab 12 Jahren, über 40 kg KG: • Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1-2 Brausetabletten, entsprechend 500-1000 mg als Einzeldosis, max. 4 g als Tagesdosis. 4. Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis reduziert bzw. das Dosierungsintervall verlängert werden. Art und Dauer der Anwendung: • Die Brausetabletten nach Auflösen in einem Glas Wasser einnehmen. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. • Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden. • Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten und die angegebenen Dosierungsintervalle müssen unbedingt eingehalten werden. Hinweise: • Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. • Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.



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