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BEN U RON Tabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt:
20 St Tabletten
Abgabehinweis:
Rezeptfrei
Artikelnummer:
0116694
Produkt von:
bene Arzneimittel GmbH
Verfügbarkeit:
sofort
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Beipackzettel von BEN U RON Tabletten
Ben-u-ron Tabletten 500 mg
Anwendungsgebiete:
• Leichte bis mäßig starke Schmerzen
• Fieber.
Wirkstoff:
Paracetamol 500 mg
sonstige Bestandteile:
Poly(o-carboxymethyl)stärke-Natriumsalz
Povidon
Stearinsäure
Talkum
Maisstärke
gefälltes Siliciumdioxid
Ben-u-ron 500 Tabletten dürfen nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Kindern unter 6 Jahren.
Ben-u-ron Tabletten sollten nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
• Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
• Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
• Nierenfunktionsstörungen
• Neugeborenen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Paracetamol ist plazentagängig.
Aus Untersuchungen an zahlreichen (923) Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben. Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
• Paracetamol geht in die Muttermilch über (entsprechend den Plasmakonzentrationen der Mutter). Bei einer einmaligen Dosis von 650 mg ist der Milch eine Durchschnittskonzentration von 11 Myg/ml gemessen worden. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung in der Regel nicht erforderlich sein.
Nebenwirkungen:
Leber- und Gallenerkrankungen:
Seltenwurde von einem leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten kann es zu allergischen Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion kommen.
Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie bitte den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe. Ebenfalls sehr selten ist bei empfindlichen Personen eine asthmaartige Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) ausgelöst worden.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr seltenwurde über Veränderungen des Blutbildes berichtet wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).
Wechselwirkungen:
- Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid:
Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von ben-u-ron verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
- Schlafmitteln wie Phenobarbital, Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin, Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin), anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel. Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme mit ben-u-ron zu Leberschäden kommen.
- Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin):
Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von ben-u-ron verringern.
- Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin):
Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. ben-u-ron sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen/angewendet werden.
- Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon):
Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkstoffeintritts von ben-u-ron bewirken.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
Auswirkungen der Einnahme von ben-u-ron auf Laboruntersuchungen:
Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
Dosierung und Anwendung:
Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht dosiert, im Allgemeinen mit 10-15 mg Paracetamol/kg KG als Einzeldosis, bis 50 mg/kg KG als Maximaldosis/d (24 Stunden).
Die Gabe kann in Abständen von 6-8 Stunden wiederholt werden, d.h. 3-4 Einzeldosen/d.
1. Kinder von 6-9 Jahren, 22-30 kg KG:
• Bei Bedarf bis zu 2-3mal täglich 1/2-1 Tablette Benuron 500 mg, entsprechend 250-500 mg als Einzeldosis, 1500 mg als maximale Tagesdosis.
2. Kinder von 9-12 Jahren, 30-40 kg KG:
• Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1 Tablette, entspr. 500 mg als Einzeldosis, 2000 mg als Tagesdosis.
3. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, über 40 kg KG:
• Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1-2 Tabletten Benuron, entsprechend 500-1000 mg als Einzeldosis, max. 4 g als Tagesdosis.
4. Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis reduziert bzw. das Dosierungsintervall verlängert werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Benuron Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
• Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden.
• Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten und die angegebenen Dosierungsintervalle müssen unbedingt eingehalten werden.
Hinweise:
• Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
• Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit:
Ben-u-ron Tabletten für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Ben-u-ron nach dem auf dem Behältnis (Blister) und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.