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SCANDICAIN 2 prozent Luerfit Ampullen

17,37 EUR
Grundpreis:  34,74 EUR/100ml
incl. 19 % UST
Packungsinhalt: 10X5 ml Ampullen
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig   Info!
Artikelnummer: 3404117
Produkt von: AstraZeneca GmbH
Verfügbarkeit: sofort sofort

Artikeldatenblatt drucken von SCANDICAIN 2 prozent Luerfit Ampullen 



Anwendungsgebiete:
Leitungsanästhesie.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • geburtshilflicher Parazervikalblockade • bekannter Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika vom Amid-Typ • schweren Überleitungsstörungen • akut dekompensierter Herzinsuffizienz • kardiogenem und hypovolämischem Schock. Bei Patienten mit Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten. Darüber hinaus müssen die allgemeinen und speziellen Kontraindikationen für die verschiedenen Lokal- und Regional-Anästhesieverfahren genau beachtet werden. Schwangerschaft und Stillzeit: • Mepivacain passiert die Plazenta. Die Konzentrationen betragen 2/3 der Konzentrationen im mütterlichen Blut. Die Plasmahalbwertszeit liegt beim Neugeborenen zwischen 9-11 Stunden. Wegen des hohen Risikos fetaler Herzrhythmusstörungen ist die Anwendung von Mepivacain zur geburtshilflichen Parazervikalblockade kontraindiziert. • Grundsätzlich sollte die Gabe von Mepivacain bei Schwangeren nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.


Wirkungen:
Bei der Anwendung von Lokalanästhetika können gewisse Risiken nicht generell ausgeschlossen werden. In der Regel beruhen Nebenwirkungen auf einer relativen oder absoluten Überdosierung z.B. bei versehentlicher intravasaler Injektion, bei Injektion in stark durchblutetes Gewebe oder beim Nachspritzen im Fall länger dauernder Eingriffe. Diese Nebenwirkungen lassen sich unterteilen in Komplikationen des kardiovaskulären und des respiratorischen Systems sowie des zentralen und peripheren Nervensystems. Durch Beachtung der Dosierungsvorschriften sowie der Kontraindikationen, Vornahme einer Aspirationsprobe und laufende Überwachung der Patienten kann diesen toxischen Reaktionen vorgebeugt werden. Als mögliche Ursache für Nebenwirkungen müssen auch eventuelle Störungen im Abbau (Leber) oder in der Ausscheidung (Niere) in Betracht gezogen werden. Die allgemein durch die Art der Anwendung bedingten Nebenwirkungen von Lokalanästhetika bei den verschiedenen Verfahren der Lokal- bzw. Regionalanästhesie werden als bekannt vorausgesetzt. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Leichte Nebenwirkungen sind z.B. Schwindelgefühl und Benommenheit. • Schwere Nebenwirkungen zeigen sich in zentral- und peripher nervösen Symptomen (Unruhe, Sprachstörungen, Ohrensausen, Sehstörungen, Desorientiertheit, Schwindel, Muskelzuckungen, Krämpfe, Übelkeit bis zum Erbrechen, Benommenheit bis hin zur Bewußtlosigkeit, Atemstörungen bis hin zum Atemstillstand, Mydriasis) bzw. in kardiovaskulären Symptomen (Blutdruck- und Pulsanstieg, Rhythmusstörungen, Blutdruckabfall, Asystolie) infolge Reizung und/oder Depression der Hirnrinde und der Medulla oblongata. • Als Warnzeichen vor Eintritt von Krämpfen sollten beachtet werden: Taubes Gefühl von Lippen und Zunge, metallischer Geschmack, Schläfrigkeit, Ohrenklingeln, verwaschene Sprache, Nystagmus und Sehstörungen. • Außerdem kann es durch Hemmung bzw. Blockade des kardialen Reizleitungssystems zu einer Bradykardie und Myokarddepression kommen. • Nach der Anwendung von Lokalanästhetika des Amid-Typs, zu denen auch das Arzneimittel gehört, wurden in sehr seltenen Fällen allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock beobachtet.


Anwendung:
Lokalanästhetika müssen für jeden Patienten individuell dosiert werden. Die Dosierungsangaben gelten für Erwachsene mit normalem Körpergewicht (70 kg). Patienten in höherem Alter und mit reduziertem Allgemeinzustand erhalten geringere Dosen. Bei Kindern müssen grundsätzlich kleinere Dosen und niedrigere Konzentrationen - abhängig vom Körpergewicht - angewendet werden. Empfohlene Maximaldosis: Bis zu 4 mg Mepivacainhydrochlorid/kg KG (max. Dosis: 300 mg/HNO-Bereich: 200 mg) entsprechend bis zu 15 ml. Es wird empfohlen, bei Anwendung von mehr als 25% der Maximaldosis einen zuverlässigen venösen Zugang sicherzustellen. Zahlreiche Dosierungsbeispiele für die unterschiedlichsten Indikationen sind den Gebrauchs- oder Fachinformationen des Herstellers zu entnehmen. Art und Dauer der Anwendung: Grundsätzlich ist zu beachten: 1. Dosierung und Konzentration so niedrig wie möglich wählen. 2. Richtige Kanülenlänge benutzen 3. Injektion langsam und unter mehrmaliger Aspiration in zwei Ebenen (Drehung der Kanüle um 90°) vornehmen 4. Nicht in infizierte Bezirke injizieren 5. Bei großen Eingriffen Blutdruck und Pulsfrequenz kontrollieren 6. Prämedikation nicht vergessen 7. Kontraindikationen für die einzelnen Anästhesieformen beachten 8. Gegebenenfalls Antikoagulantientherapie zeitig genug absetzen. Zur Periduralanästhesie sollte eine Testdosis von 3-5 ml einer 0,5 oder 1%igen Mepivacain-Lösung, vorzugsweise mit Adrenalin, verabreicht werden, weil eine intravenöse Adrenalin-Injektion durch die Zunahme der Herzfrequenz schnell erkannt wird. Bereits nach Gabe der Testdosis sollte ein verbaler Kontakt mit dem Patienten aufrechterhalten und die Herzfrequenz wiederholt gemessen werden (möglichst mit EKG-Monitor). Vor Verabreichung der Gesamtdosis sollte erneut aspiriert werden. Die Hauptdosis sollte langsam injiziert und unter ständigem Kontakt mit dem Patienten verabreicht werden. Wenn leichte toxische Symptome auftreten, sollte die Injektion sofort abgebrochen werden.


Haltbarkeit:
Das Arzneimittel bei +2 bis +8°C vor Licht geschützt aufbewahren.


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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