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IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg

2,40 EUR
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IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg
IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 10 St Filmtabletten
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Artikelnummer: 00040548
Produkt von: HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Verfügbarkeit: sofort sofort

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Beipackzettel von IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg


Ibuprofen 400 mg Heumann Schmerztabletten

Anwendungsgebiete:
• Leichte bis mäßig starke Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen)
• Fieber.

Nicht anwenden bei:

Ibuprofen 400 mg Heumann ist kontraindiziert bei Patienten mit:
• Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Asthmaanfällen, Nasenschleimhautentzündungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
• bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen
• schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden.

Laut Mustermonographie darf Ibuprofen (400 mg) im Falle von nicht teilbaren Darreichungsformen bei Kindern unter 13 Jahren, im Falle von teilbaren Darreichungsformen bei Kindern unter 6 Jahren nicht eingesetzt werden. Da aber die Altersangaben bei den einzelnen Fertigarzneimitteln trotz gleichen Wirkstoffgehaltes sehr unterschiedlich sind - in Abhängigkeit u.a. von der Teilbarkeit der jeweiligen Darreichungsform, aber auch vom jeweiligen Zulassungsstatus liegen sie zwischen 6 und 14 Jahren - sollten im Zweifelsfall die genauen Altersgrenzen der Fach- oder Gebrauchsinformation des jeweiligen FAM entnommen werden.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Patienten mit:
• systemischem Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease): erhöhtes Risiko für Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptischeMeningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung
• Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
• Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz
• eingeschränkter Nierenfunktion
• Leberfunktionsstörungen
• Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Einnahme von mehr als 15 mg Methotrexat.

Schwangerschaft und Stillzeit:
• Über die Sicherheit der Anwendung von Ibuprofen 400 mg Heumann in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist Ibuprofen kontraindiziert. Aufgrund des Wirkmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, einer Verlängerung von Schwangerschaft und Geburt, kardiovaskulärer (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli, pulmonale Hypertonie) und renaler (Oligurie, Oligoamnion) Toxizität beim Kind, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen.
• Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens im Allgemeinen nicht erforderlich sein. Sollte im Einzelfall eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 3 Tabletten Ibuprofen 400 mg Heumann pro Tag) verordnet werden, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Anwendung:

Ibuprofen 400 mg Heumann wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert. Im Allgemeinen beträgt die Tagesgesamtdosis bis zu 20-30 mg pro kg KG, verteilt auf mehrere Einzelgaben.

Laut Mustermonographie wird Ibuprofen folgendermaßen dosiert:
• Kinder 6-9 Jahre (ca. 20-29 kg): Einzeldosis 200 mg Ibuprofen, Tagesgesamtdosis bis zu 600 mg
• Kinder 10-12 Jahre (ca. 30-43 kg): Einzeldosis 200 mg Ibuprofen, Tagesgesamtdosis bis zu 600-800 mg
• Kinder 13-14 Jahre (ca. 44-52 kg): Einzeldosis 200-400 mg Ibuprofen, Tagesgesamtdosis bis zu 600-1000 mg
• Jugendliche ab 15 Jahre und Erwachsene: Einzeldosis 200-400 mg Ibuprofen, Tagesgesamtdosis bis zu 800-1200 mg.

Für ältere Patienten ist kein spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Hinweis:
Die Altersgrenze, ab der Ibuprofen eingesetzt werden kann, ist unter anderen von der Teilbarkeit der Darreichungsform, aber auch vom Zulassungsstatus des jeweiligen Fertigarzneimittels abhängig. Daher sollte, insbesondere zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, im Zweifelsfall die genaue Dosierung der Gebrauchs- oder Fachinformation des jeweiligen Fertigarzneimittels entnommen werden.

Art und Dauer der Anwendung:
• Ibuprofen 400 mg Heumann werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit eingenommen. Bei empfindlichem Magen empfiehlt es sich, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
• Ibuprofen Heumann soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage eingenommen werden. Bestehen die Beschwerden über diesen Zeitraum hinaus, ist deren Abklärung durch einen Arzt erforderlich.

Hinweise:
• Nebenwirkungen können vermindert werden, wenn stets die kleinste wirksame Menge für die kürzest mögliche Zeit eingenommen wird.
• Ist ärztlicherseits eine längerfristige Therapie mit Ibuprofen erforderlich, sind regelmäßig die Leberwerte, die Nierenfunktion sowie das Blutbild zu kontrollieren.
• Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.


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