INDIKATIONEN:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:
- Beschwerden vor der Periodenblutung, wie z.B. Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie)
- Beschwerden während der Periodenblutung und bei unregelmäßigen Peridenblutungen (Zyklusstörungen)
KONTRAINDIKATIONEN:
Häufigkeit:
Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Mastodynon Tabletten nicht weiter ein und suchen Sie Ihre/n Ärztin/Arzt möglichst umgehend auf.
Gelegentlich können Übelkeit auch mit Brechreiz, Magenbeschwerden, leichte Gewichtszunahmen, juckende Hautausschläge, Akne und Kopfschmerzen auftreten.
Bei Agnus castus-haltigen pflanzlichen Arzneimitteln sind sehr selten vorübergehende psychomotorische Unruhe, Verwirrtheitszustände und Halluzinationen möglich.
Informieren Sie bitte Ihre/n Ärztin/Arzt oder Apotheker/in, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsanweisung angegeben sind.
DOSIERUNG:
2 mal täglich eine Tablette jeweils morgens und abends mit etwas Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) einnehmen.
HINWEISE:
Bei anhaltenden, unklaren oder wiederkehrenden Beschwerden sollte ein/e Arzt/Ärztin aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Behandlung bedarf.
Mastodynon Tabletten dürfen nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Agnus castus und/oder Caulophyllum thalictroides und/oder Cyclamen (oder andere Primeln) und/oder Ignatia und/oder Iris und/oder Lilium tigrinum.
- Hypophysentumoren (geschwülsten der Hirnanhangsdrüse) und Mammakarzinom (Brustkrebs).
- Nach Eintritt oder im Falle einer bereits bestehenden Schwangerschaft dürfen Mastodynon Tabletten nicht (mehr) eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
- Mastodynon Tabletten dürfen auch während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen und im Tiermodell eine Verminderung der Milchproduktion beobachtet wurde.
- Diese Arzneimitel ist wegen des Gehaltes an Lactose ungeeignet für Patienten, die an der selten vorkommenden ererbten Galactose-Unverträglichkeit (Galactoseintoleranz), einem genetischen Lactosemangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden.
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Allgemeiner Hinweis:
Die Wirkung einses homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.
Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihre/n Ärztin/Arzt.
Bitte informeiren Sie Ihre/n Ärztin/Arzt oder Apotheker/in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Nach Eintritt oder im Falle einer bereits bestehenden Schwangerschaft dürfen Mastodynon Tabletten nicht (mehr) eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Mastodynon Tabletten dürfen auch während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen und im Tiermodell eine Verminderung der Milchproduktion beobachtet wurde.
Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vohandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).
Informrieren Sie bitte Ihre/n Ärztin/Artz oder Apotheker/in, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsanweisung angegeben sind.
WIRKSTOFFE:
Agnus castus (Mönchspfeffer) Ø 162,0 mg, Caulophyllum thalictroides (Frauenwurzel) Dil. D4 81,0 mg, Cyclamen (Alpenfeilchen) Dil. D4 81,0 mg, Ignatia (Ignatiusbohne) Dil. D6 81,0 mg, Iris (Schwertlilie) Dil. D2 162,0 mg, Lilium tigrinum (Tigerlilie) Dil. D3 81,0 mg