Anwendungsgebiete:
• Eisenmangelanämie
• prälatenter und latenter Eisenmangel.
Hinweis:
Nicht alle Formen von Blutarmut bedürfen einer Behandlung mit Eisenpräparaten. Bei bestimmten Formen kann die zusätzliche Gabe eines Eisenpräparates sogar nachteilig sein.
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile
• Eisenspeicherkrankheiten (Hämochromatosen, Hämosiderosen, chronische Hämolyse)
• Megaloblastenanämie infolge Vitamin B12-Mangel
• Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
• jeder Art von Darmverschlüssen
• Oxalat-Urolithiasis
• Therapie mit Bluttransfusionen
• Patienten, die bereits parenteral mit Eisen behandlet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Ascorbinsäure geht in die Muttermilch über.
Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• Gelegentlich können in leichter Form Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen und Diarrhoe auftreten.
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• In seltenen Fällen treten allergische Reaktionen (Hautrötung, Schock) auf.
Anwendung:
• Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren 1 Depottablette täglich.
• Für Kinder unter 8 Jahren ist das Präparat wegen der Tablettengröße nicht geeignet.
Art und Dauer der Anwendung:
• Depottablette unzerkaut mit Flüssigkeit (kein Kaffee, kein schwarzer Tee, keine Milch) vor dem Frühstück auf nüchteren Magen einnehmen.
• Die Eisenresorption wird durch die Inhaltsstoffe von Eiern, Milch, Kleie, Kaffee und Schwarzer Tee gehemmt. Daher sollte die Einnahme in einem mindestens zweistündigen Abstand zu einer Mahlzeit mit einem dieser Lebensmittel erfolgen.
• Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Um einen Therapieerfolg zu erzielen, ist eine Eisentherapie grundsätzlich über einen Zeitraum von mindestens 8 Wochen erforderlich. Nach Normalisierung des Hb-Wertes sollte zum Auffüllen des Eisen-Depots noch 6-8 Wochen weiterbehandelt werden.
Hinweis:
• Eisenpräparate behindern die Resorption gleichzeitig eingenommener Tetrazykline sowie von Penicillamin; deshalb sollten während einer Behandlung mit diesen Arzneimitteln keine Eisenpräparate angewendet werden. - Bestimmte Antazida und Colestyramin vermindern die Aufnahme von Eisen. Zwischen der Einnahme von Eisenpräparaten und der Einnahme von Antazida sollten mehrere Stunden liegen.