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BOXAZIN plus C Brausetabletten

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BOXAZIN plus C Brausetabletten
BOXAZIN plus C Brausetabletten
Abbildung ähnlich.
Packungsinhalt: 20 St Brausetabletten
Abgabehinweis: Rezeptfrei
Artikelnummer: 2747022
Produkt von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Verfügbarkeit: sofort sofort

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Beipackzettel von BOXAZIN plus C Brausetabletten



Anwendungsgebiete:
• Leichte bis mäßig starke Schmerzen • Fieber. Hinweise: • Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. • ASS soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.


Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate, andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder einen der sonstigen Bestandteile • aktiven Magen- und Darmgeschwüren • krankhaft erhöhter Blutungsneigung • Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder Influenza. Das Arzneimittel soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei: • gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrigdosierter Heparin-Therapie) • Asthma bronchiale • chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden • vorgeschädigter Niere • schweren Leberfunktionsstörungen • Glykose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel. Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln durch Asthmaanfälle gefährdet (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber. Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel sollen bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf. Vorsicht bei Patienten mit erhöhten Harnsäurespiegeln: Da ASS in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung vermindert, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Wegen des Gehaltes an Vitamin C nicht bzw. erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden bei: • Oxalat-Nierensteinen • Thalassämie • Hämochromatose. Schwangerschaft und Stillzeit: • Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden. Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert. Im letzten Trimenon der Schwangerschaft kann die Einnahme von Salicylaten zu einer Verlängerung der Gestationsdauer und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu intrakranialen Blutungen kommen. Ein vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus beim Feten ist möglich. • Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.


Wirkungen:
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • In seltenn Fällen treten, vor allem bei Athmatikern, Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen) und sehr selten eine Thrombozytopenie auf. • Sehr selten sind Magen- und Darmbeschwerden wie Magenschmerzen, Magen- oder Duodenulzera oder eine erosive Gastrotitis, die zu schweren gastrointestinalen Blutungen führen kann, Mikroblutungen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle. Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Hypoglykämie sowie besonders schwere Hautausschläge (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme) beschrieben. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • ASS führt zu einer Verlängerung der Blutungszeit. • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen oder Somnolenz sowie Eisenmangelanämie (durch okkulte gastrointestinale Blutungen) können bei längerandauernder oder chronischer Anwendung auftreten. • Zu Störungen des Säure-Basen-Haushaltes sowie zur Natrium- und Wasserretention kann es bei Anwendung hoher Dosen und bei entsprechender Disposition kommen.


Anwendung:
• Erwachsene und Jugendliche: 1-2 Brausetablette als Einzeldosis. • Kinder 7-14 Jahre: 1/2-1 Brausetablette als Einzeldosis. Die Einzeldosis kann, falls erfordelich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3mal täglich eingenommen werden. Hinweis: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis verringert bzw. der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert werden. Art und Dauer der Anwendung: • Die Brausetabletten werden in Wasser aufgelöst und getrunken. ASS soll nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. • ASS soll ohne ärztliche oder zahnärztliche Anweisung nicht längere Zeit (3-4 Tage) oder in höheren Dosen eingenommen werden. Hinweise: • Bei häufiger und längerer Anwendung kann es in seltenen Fällen zu Magengeschwüren und zu schweren Magenblutungen kommen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl) ist sofort der Arzt zu benachrichtigen. • Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Symptome einer Überdosierung sein. In diesen Fällen ist der Arzt zu benachrichtigen. • Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte (Transaminasen) ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Transaminasen, insbesondere bei Kindern, erforderlich. • Bei chronischer Einnahme von Acetylsalicylsäure können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können. • Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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