Anwendungsgebiete:
• Augenreizungen mit und ohne Rötungen der Bindehaut und des Lidrandes (z.B. durch Rauch, Wind, gechlortes Wasser und Licht)
• allergische Entzündungen des Auges, z.B. Heufieber und Blütenstaubüberempfindlichkeit.
Hinweis:
• Patienten, die die Augentropfen anwenden, müssen wissen, dass eine Augenreizung oder Augenrötung häufig ein Zeichen für eine ernste Augenerkrankung ist und daher der Augenarzt konsultiert werden sollte. - Der Augenarzt muss sofort aufgesucht werden, wenn die Augenrötung akut oder einseitig auftritt sowie wenn Augen- oder Kopfschmerzen, eine Sehverschlechterung oder fliegende Punkte vor den Augen auftreten.
Nicht Anwenden bei:
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
• Engwinkelglaukom
• Kinder unter 2 Jahren.
Das Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden bei:
• schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit, Hypertonie, Phäochromozytom)
• Stoffwechselstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes).
• Patienten unter gleichzeitiger Therapie mit MAO-Hemmern oder anderen potentiell blutdrucksteigernden Medikamenten.
• Rhinitis sicca
• Keratokonjuntivitis sicca
• Glaukom
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wegen der möglichen systemischen Nebenwirkungen und eines möglichen Übergangs des Wirkstoffes auf den Embryo bzw. Säugling sollte eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst vermieden werden.
Wirkungen:
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%):
• verschwommenes Sehen oder Bindehautreizung
• reaktive Hyperämie, Schleimhautbrennen, Schleimhauttrockenheit
• systemische Nebenwirkungen (z.B. Herzklopfen, Kopfschmerzen, Zittern, Schwäche, Schwitzen und Blutdruckanstieg).
Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Mydriasis.
Anwendung:
Dosierung:
• 2-3mal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack eintropfen.
Art und Dauer der Anwendung:
• Eine Anwendung über mehr als 5 Tage darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen
• Eine langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sollte vermieden werden.
Haltbarkeit:
Die Eindosis-Ophtiolen sind nur für den einmaligen Gebrauch nach dem Öffnen bestimmt. Nach Anwendung verbliebene Reste sind daher zu verwerfen.